Wasser – Quell des Lebens

Das wichtigste Element zum Leben ist und bleibt Wasser. Es ist ein kritischer Bestandteil aller bekannten Lebensformen und hat viele einzigartige Eigenschaften, die es für das Leben auf der Erde unerlässlich machen. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden entscheidend.

Das verhält sich bei Expeditionen ins Outback nicht anders. Ganz im Gegenteil. In den abgelegenen Weiten und Tiefen der Natur ist eine ausreichende Versorgung mit Frischwasser nicht immer sichergestellt. Ein Expeditionstruck ist für diese Herausforderung bestens gerüstet.

Kein Wasser aus der Leitung

In einem Offroad-Mobil nimmt die Versorgung mit Wasser eine zentrale Rolle ein. Und natürlich gibt fließend Wasser. Im Bad oder auch in der Küche. Sogar in warm. Aber anders als von zu Hause gewohnt, unterliegt das Wasser aus der Leitung anderen Voraussetzungen.

Ein 4×4-Wohnmobil ist immer mit einem Frischwassertank ausgerüstet. Dabei kann die Größe allerdings sehr stark variieren. Je nach Modell und vor allem je nach Nowendigkeit, sollte die Größe des Wassertanks gewählt werden. Wichtig ist immer, dass die Größe bekannt ist, so dass jede Reise- und Routenplanung diesen Aspekt mit berücksichtigt. Selbstredend, sollte der Wassertank vor jedem Trip, vor allem ins Outback, komplett gefüllt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann noch einige Wasserkanister zusätzlich an Bord verstauen. In der Regel gibt es ausreichend Staufächer in einem Expeditionsmobil, so dass auch genügend Platz für zusätzliche Kanister vorhanden sein sollte. Bei der Nutzung von Wasserkanistern ist zu empfehlen, ausschließlich trinkwassergeeignete Kanister zu nutzen.

Bei allen LQ4-Mobilen können unterschiedlich große Wassertanks verbaut werden. Die passende Größe wird dabei im persönlichen Gespräch mit den Beratern ermittelt und von den Ingenieuren im Anschluss umgesetzt.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Sollte im Überschwang des Abenteuers, weil nicht auf Anhieb der beste Weg durch das Gelände gefunden wurde und niemand da war, dem man nach dem Weg fragen konnte oder der Trip durch die Wildnis aus anderen Gründen dann doch länger dauert als ursprünglich geplant, ist eine Wasserentnahme aus natürlichen Quellen, wie Bächen, Flüssen oder Seen, ein gute Option. Eine verbaute Wasseraufbereitungsanlage oder Wasserfilter ermöglichen die Aufbereitung dieses Wassers. Diese Systeme sorgen dafür, dass Verunreinigungen durch Viren oder Bakterien sowie andere Schädlinge entfernt werden und das entnommene Wasser auch als Trinkwasser genutzt werden kann.

Zur Sicherheit sollten auch immer Wasserreinigungstabletten mit an Bord sein. Diese dienen gut als Backup, falls die Wasserfiltersysteme nicht funktionieren sollten und trotzdem Trinkwasser aufbereitet werden muss. Wasserreinigungstabletten nehmen so gut wie keinen Platz weg und können daher einfach und unkompliziert verstaut werden. Notfalls auch im Handgepäck.

Bei einigen Offroad-Mobilen sind Systeme zum Auffangen und Reinigen von Regenwasser verbaut. Das ist eine weitere Option, um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Voraussetzung dafür ist natürlich auch immer ausreichend viel Niederschlag.

Wo Wasser genutzt wird wird auch Wasser verbraucht

Die beste Option, möglichst lange mit dem mitgeführten Wasser auszukommen, ist natürlich Wasser zu sparen. Das beginnt bei der Nutzung der Waschmöglichkeiten und der Toilette und endet beim Kochen von Essen und dem Abwaschen des Geschirrs. Für Tätigkeiten, wie zum Beispiel Hände waschen, kann anstatt Wasser auch Handdesinfektionsmittel zum Einsatz kommen. Statt der morgendlichen Dusche tut es eventuell auch ein Sprung in einen Fluss oder See, um sich einen frischen Start in den Tag zur ermöglichen. Zum Kochen muss beispielsweise auch nicht unbedingt Trinkwasser verwendet werden. Hier tut’s auch das entnommene Wasser aus Flüssen oder Seen. Ähnlich verhält sich auch beim Geschirrabwasch oder anderen Reinigungstätigkeiten.

Eines ist aber ganz sicher. Sollte das Trinkwasser zur Neige gehen und keine Optionen oder  Quellen für Wasser im Zugriff sein, ist es ratsam schleunigst den Weg zurück in die Zivilisation zu suchen. Hunger lässt sich aushalten, bei Durst wird es schon schwieriger und vor allem auch gefährlicher.

Wohin mit dem ganzen Wasser?

Bei der ganzen Bereitstellung und Nutzung von Frischwasser muss natürlich auch berücksichtigt werden, dass Brauchwasser entsteht. Das kann auf gar keinen Fall einfach in die Natur abgelassen werden. Vor allem nicht, wenn es um ein nachhaltiges Naturerlebnis gehen soll. Vor allem beigefügte Chemikalien durch Duschbad, Shampoo, Geschirrspülmittel usw., sind regelrecht Gift für Pflanzen und Tiere. 

Zu diesem Zweck ist auch immer ein Brauchwassertank ein einem Offroad-Wohnmobil verbaut. In einigen Modellen wird sogar das Brauchwasser nach Grau- und Schwarzwasser unterschieden und dementsprechend in verschiedenen Tanks gesammelt. Je nach technischer Ausstattung kann gewisses Brauchwasser auch wieder aufbereitet und somit der Wasserversorgung erneut zugeführt werden.

Zurück in der Zivilisation sollten der oder die Brauchwassertanks an dafür vorgesehenen Stellen ordnungsgemäß entleert werden. Auch das ist ein wichtiger Aspekt für nachhaltiges Reisen. Leider ist das Bewusstsein dafür noch nicht überall oder bei jedem ausgeprägt. Für LQ4 ist das aber ein wesentlicher und essentieller Bestandteil der gesamten Philosophie. Eine Reinigung aller Tanks ist nach jedem Einsatz zu empfehlen. Da gilt auch für den Frischwassertank. Nicht verbrauchtes Trinkwasser sollte nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden, damit es dem Namen Frischwasser weiter gerecht wird.

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