Welche Toilette für ein Expeditionsmobil?
Inhalt
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Welche Toiletten-Systeme gibt es?
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1. Die Chemie-Kassette
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2. Die Trocken-Trenn-Toilette
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3. Die Verbrennungs-Toilette
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4. Die Zerhacker-Toilette
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5. Die Eimer-Lösung
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Welcher Reisetyp bist du?
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Der Wochenend-Abenteurer
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Der Langzeit-Reisende
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Der Hardcore-Offroader
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Die umweltbewusste Familie
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Worauf du wirklich achten musst
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Autarkie
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Geruch
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Entsorgung
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Wartung
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Mein persönlicher Favorit und warum
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Einbau und Platzbedarf planen
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Nasszelle oder nicht?
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Belüftung ist alles
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Gewicht und Schwerpunkt
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Der Kosten-Check: Anschaffung vs. Unterhalt
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Fazit
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Häufig gestellte Fragen
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Welche Toilettensysteme sind für Expeditionsmobile geeignet?
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Wie finde ich heraus, welches Toilettensystem zu mir passt?
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Worauf muss ich beim Einbau einer Toilette im Expeditionsmobil achten?
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Wie hoch sind die Anschaffungs- und Folgekosten einer Toilettenlösung?
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Was ist der größte Vorteil einer Trockentrenntoilette?
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Kann ich eine Toilette nachträglich in mein Expeditionsmobil einbauen?
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Wie viel Platz benötige ich für eine Toilette im Expeditionsmobil?
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Kernpunkte
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Es gibt die verschiedensten Toiletten-Systeme für Expeditionsmobile, von Chemie-Kassette über Trocken-Trenn-Toilette, Verbrennungs-Toilette, Zerhacker-Toilette, bis zur simplen Eimer-Lösung. Je nach Reisetyp und Anspruch hat jedes System Vor- und Nachteile.
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Welches Toiletten-System am besten passt, hängt von den Reisegewohnheiten ab. Für längere Reisen braucht man andere Lösungen.
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Wer mit mehreren Personen, z. B. mit der Familie, auf Offroad-Tour ist, benötigt eventuell eine andere Toillettenart als Alleinreisende.
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Beim Toilettenkauf sollte auf Autarkie, Geruchsentwicklung, einfache Entsorgung und möglichst wenig Wartung geachtet werden. Diese Faktoren haben großen Einfluss auf den Komfort und das Handling während der Reise.
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Beim Einbau muss der Platzbedarf, die Möglichkeiten der Belüftung und das Gewicht beachtet werden. Alles muss sicher und praktisch bleiben. Mit einer guten Belüftung vermeidet man Gerüche.
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Die Kosten für Anschaffung und laufenden Unterhalt sind sehr unterschiedlich. Das System sollte zum Budget passen.
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Die richtige Toilette macht ein Expeditionsmobil auf langen Reisen nicht nur komfortabler, sondern auch nachhaltiger und unabhängiger. Eine gute Planung vorab zahlt sich in der Praxis später aus.
Ein Expeditionsmobil ist ein ausgebautes Fahrzeug für lange Reisen abseits befestigter Straßen, meist auf Lkw-Fahrgestellen. Für die Einsätze im Offroad-Gelände sind sie mit einem robusten Aufbau sowie eigener Strom- und Wasserversorgung ausgestattet. Expeditionsmobile werden genutzt, um unabhängig und autark ferne Regionen zu erforschen. Sie sind sehr geländegängig, haben eine höhere Zuladung und eine bessere Isolation für extreme Temperaturen als klassische Wohnmobile.
Welche Toiletten-Systeme gibt es?
Es gibt natürlich viele Systeme, jedes mit Vor- und Nachteilen. Oftmals sind der Platzbedarf, der Komfort und die Umweltfreundlichkeit die entscheidenden Faktoren. Insbesondere in einem luxuriösen Expeditionsfahrzeug auf längeren Touren spielt auch das Thema Entsorgung eine große Rolle. Hier ein Überblick über die gängigsten Toiletten-Typen.
1. Die Chemie-Kassette
Bei vielen Reisemobilen, insbesondere im Bereich der luxuriösen geländewohnmobile, sind Chemie-Kassettentoilettenam verbreitetsten. Sie verfügen über eine Ober- und Untereinheit: Oben sitzt die normale Toilette, unten der austauschbare Abwassertank. Chemische Zusätze, meist auf Ammoniak-Basis, helfen etwas gegen die Gerüche. Viele Entsorgungsstationen nehmen diese Tanks an. Nachteil: Es ist etwas mühsam zum Entleeren und oft muss man den ganzen oberen Teil abnehmen. Einige verwenden Citronensäure, um die Umwelt zu schonen. Dennoch ist dieses System so gut wie nie chemiefrei und erfüllt nicht die individuellen kundenwünschen.
2. Die Trocken-Trenn-Toilette
Trocken-Trenn-Toiletten kommen ohne Wasser und Chemie aus. Über zwei Kammern trennen sie Urin von Feststoffen. Das vermindert den Gestank und erleichtert die Entsorgung. Wenn man Feststoffe hat, kann man diese in Beuteln sammeln (gerne auch mit Kokosfasern oder ähnlichem) und einfach im Restmüll entsorgen. Die Beutel halten in der Regel 14 Tage. Die Trennung verringert Fliegenprobleme, wenn das System regelmäßig geleert wird. Die beste Lösung für viele Umweltbewusste, denn es entsteht kaum Müll und keine Chemie.
3. Die Verbrennungs-Toilette
Bei der Verbrennungs-Toilette wird alles einfach verbrannt. Übrig bleibt sterile Asche. Diese Systeme benötigen Strom oder Gas und sind leider auch ziemlich teuer. Es gibt aber keinen Tank, der mühselig geleert werden muss und es entstehen praktisch keine Gerüche. Die Asche kann man einfach mit dem normalen Müll entsorgen. Wer es bequem mag und keinen Stromverbrauch scheut, der findet hier eine saubere, aber auch wartungsaufwändige Lösung.
4. Die Zerhacker-Toilette
Zerhacker Toiletten, die oft in luxuriösen Expeditionsfahrzeugen wie dem Action Mobil eingesetzt werden, zerkleinern alles mit einem elektrischen Motor und erleichtern damit die Entleerung. Diese Systeme benötigen jedoch Strom und können verstopfen, wenn man nicht nur Toilettenpapier benutzt. Sie lassen sich leichter entleeren als Kassettentoiletten und sind ein wesentlicher Bestandteil eines komfortablen Wohnbereichs in einem rollenden Refugium.
Welcher Reisetyp bist du?
Doch was für ein Reisetyp man ist, bestimmt nicht nur das Ziel, sondern auch wie man unterwegs ist. Die Expeditionsmobile passen sich vielen Lebensmodellen an. Der Unterschied liegt in der Klarheit über die eigenen Werte, Routinen und Ziele. Wer dagegen genau weiß, was er will, der hat natürlich von jeder Reise mehr.
Der Wochenend-Abenteurer
Manche brauchen einfach einen schnellen Tapetenwechsel ohne lange zu planen. Für den Wochenend-Abenteurer zählt Effizienz. Alles muss griffbereit sein, das Fahrzeug sollte wendig und nicht zu groß sein. Ein einfaches, kompaktes Expeditionsmobil mit guter Ausstattung, solider Technik und robuster Bauweise genügt meist. Diese Reisende lieben spontane Trips, suchen Erholung und wollen einen Kontrast zum Alltag. Sie schätzen Flexibilität, wollen aber nicht mit aufwändiger Technik oder großer Vorarbeit belastet werden. Komfort ist wichtig, Luxus nicht so sehr. Sie reisen gern mit Freunden oder mit der Familie.
Für den Wochenende-Reisenden spielt die Wahl der Toilette keine herausragende Rolle. Er ist eher selten lange im Outback unterwegs und benötigt daher auch keine unabhängigen Systeme. Oftmals werden zivile Strukturen, wie Campingplätze oder öffentliche Toiletten, genutzt.
Der Langzeit-Reisende
Langzeit-Reisende benötigen viel Stauraum, Autarkie und auch einen gewissen Komfort. Wer Wochen oder gar Monate am Stück unterwegs ist, braucht eine solide Ausstattung: große Frischwassertanks, eine leistungsstarke PV-Anlage, eine effiziente Heizung sowie ein gute Ausstattung zum Kochen und Leben. Hier ist Struktur und Planung gefordert, vor allem wenn man mit Kindern oder mehreren Personen unterwegs ist. Manche reisen, um fremden Kulturen kennen zu lernen, neue Regionen zu entdecken oder einfach nur, um aus dem Alltagstrott auszubrechen.
Für diese Gruppe sind Toilettensysteme geeignet, die möglichst unabhängig und über einen gewissen Zeitraum zuverlässig funktionieren. Hierbei kommt oftmals moderne Technologie und smarte Features zum Einsatz. Somit kann unabhängig und stressfrei gereist werden, ohne möglichst auf Lebensqualität zu verzichten.
Der Hardcore-Offroader
Hier sind Robustheit und Technik gefragt, besonders wenn es um ein luxuriöses Expeditionsfahrzeug geht. Der Hardcore-Offroader sucht das Extreme und fährt abseits bekannter Wege, nicht auf Campingplätze. Allrad-Antrieb, hohe Bodenfreiheit und spezielle Reifen sind Pflicht. Dies bedeutet jedoch auch Kompromisse beim Fahrkomfort und den Kosten. Dennoch gibt es echte Abenteuer, die die Chance auf Erlebnisse bieten, aus denen später gern Anekdoten werden. Diese Art zu reisen erfordert Planung, Mut und ein gutes Gefühl für Technik, insbesondere bei der Auswahl des richtigen Fahrzeugs.
Für lange Offroad-Abenteuer wird ein komplett unabhängiges und vor allem zuverlässiges Toiletten-System benötigt. Chemietoiletten sind völlig ungeeignet, da es keine Möglichkeit der umweltgerechten Entsorgung gibt. Deshalb sind Toiletten erforderlich, die entweder alles restlos entsorgen oder eine spätere Entsorgung ermöglichen, was für ein rollendes Refugium von großer Bedeutung ist.
Der umweltbewusste Offroader
Menschen, die nachhaltig leben wollen, achten auf möglichst geringe Emissionen, Recycling und lokale Produkte. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, ist der CO2-Fußabdruck bei Reisen mit einem Expeditionsmobil geringer als ausgiebige Flugreisen. Die Stromerzeugung mittels Solar, die Aufbereitung und teilweise Wiederverwendung von Wasser und der generelle sparsame Umgang mit vorhandenen Ressourcen, erweitern das Mindest für eine umweltbewusste Lebensweise. Reisen und Expeditionen außerhalb befestigter Strukturen schaffen eine andere Bindung und somit auch einen nachhaltigeren Umgang mit der Natur.
Zu einer umweltbewussten Selbstversorgung gehört natürlich auch ein nachhaltiges Toilettensystem. Der Einsatz einer Chemie-Toilette oder die Nutzung anderer chemischer Substanzen ist absolut tabu. Hierbei sind umweltbewusste System gefragt. Eine Verbrennungs-Toilette ist sehr nachhaltig, da außer Asche keine Rückstände bleiben. Mit einer Zerhacker-Toilette werden die Reste in kompostierbare Elemente umgewandelt. Werden diese dann in schnell kompostierbaren Beuteln gesammelt, kann man sie sogar bedenkenlos in der Natur vergraben.
Worauf man achten sollte
Expeditionsfahrzeuge sind keine üblichen Wohnmobile. Wer längere und unabhängige Touren plant, muss anders denken. Es geht um Selbstversorgung, Zuverlässigkeit und Autarkie. Ein gutes luxuriöses Expeditionsfahrzeug soll einen überall hinbringen und zuverlässig funktionieren – auch wenn man sich weit weg von Zivilisation befindet.
Autarkie
Ohne Autarkie sind Expeditionen ins Outback nicht möglich. Das betrifft die Versorgung mit Strom und Wasser, aber auch die Möglichkeit zum Kochen und die Benutzung einer Toilette. Die Wassertanks sollten mindestens 200 Liter fassen. Ein zusätzlicher Wasserfilter hält schlechte Wasserquelle fern. Ganz zu schweigen davon, dass Dieselheizungen fast überall laufen und oft noch robuster sind als die Gaslösungen.
Bei den Toilettensystem ist eine wichtiger Aspekt der Autarkie die Entsorgung. Chemische Toiletten können nicht überall entsorgt werden. Manchmal ist es auch notwendig die Reste zu sammeln und zwischenzulagern. Dafür werden Systeme benötigt, die auf natürliche Art und Weise entweder die Reste binden oder umwandeln. Dafür kommen spezielle Beutel sowie Granulate o. ä. zum Einsatz.
Geruch
Geruchsprobleme kommen meistens von der Toilette und vom Abwassertank. Viele Toiletten-Systeme verhindern dieses Problem. Die Nutzung von Chemie oder anderen Stoffen bindet die Stoffe und lässt Gerüche verschwinden. Diese Komposttoiletten sind eine sehr gute Alternative für Systeme ohne Geruchsbelästigung. Toiletten mit einem Verbrenner wandeln alle Reststoffe sofort in Asche um, die sich dann leicht entsorgen lassen und keine Gerüche erzeugen.
Entsorgung
Entsorgung ist weit mehr als ein notwendiges Übel, besonders auf Expeditionen mit einem luxuriösen expeditionsfahrzeug abseits ziviler Strukturen. Hier sind Systeme gefragt, die möglichst umweltfreundlich und flexibel arbeiten. Kompost- oder Trenntoiletten benötigen im Gegensatz zu Chemie-Toiletten kaum Infrastruktur. Das Sammeln der Reste in kompostierbaren Beuteln erleichtert die Entsorgung, was besonders bei einer global xrs von Vorteil ist. Eine Zwischenlagerung der Reste ist überhaupt kein Problem.
Wartung
Die Wartung ist oftmals ein entscheidender Faktor für die Qualität und Langlebigkeit eines luxuriösen Expeditionsfahrzeugs. Simple Technik ist sehr oft auch die beste Technik. Die Toilette in einem rollenden Haus sollte möglichst ohne viel Aufwand gereinigt und gewartet werden können, um die individuellen Wünsche der Nutzer zu erfüllen.
Einbau und Platzbedarf planen
Wer ein Expeditionsmobil plant, muss beim Innenausbau Effizienz walten lassen. Eine vorausschauende Planung und die effiziente Nutzung des vorhandenen Platzes, sind uanbdingbar. Jeder Zentimeter zählt. Man sollte gut durchdenken, welche Technik und Ausstattung unbedingt notwendig sind und wieviele Personen in der Regel das Expeditionsmobil nutzen werden.
Viele Dinge gehören zur Grundausstattung und sind daher nicht verhandelbar. Andere Ausstattungselemente dienen dem Komfort sowie der Annehmlichkeit und müssen manchmal gegeneinander abgewogen werden.
Nasszelle oder nicht?
Festes Bad oder nicht – das ist oftmals eine zentrale Frage. Eine Nasszelle ist eindeutig komfortabler, benötigt aber auch mehr Platz. Nicht für das Bad selbst, sondern auch für größere Frisch- und Abwassertanks. Eine portable Lösung, wie Außendusche und Trockentrenntoilette, reicht für manchmal auch.
Wer aber auf Privatsphäre und Hygiene Wert legt, sollte eine komplette Nasszelle einplanen. Die Ausstattung sollte an die geplante Reisedauer, den Reisestil und die Anzahl der mitreisenden Personen angepasst werden. Wer nur zu zweit oder allein unterwegs ist, ist flexibler als eine vierköpfige Familie.
Belüftung ist alles
Eine gute Belüftung ist Pflicht. Mit eingebauter Nasszelle oder viel Technik wird es ohne sie schnell stickig und feucht im Fahrzeug, vor allem und der Wohnkabine. Die Nasszelle und der Wohnbereich mit Küche sollten jeweils über mindestens ein mindestens ein Fenster verfügen. Dachluken oder zusätzlich verbaute Lüfter verhindern zusätzlich die Entstehung von Gerüchen und Schimmel.
Sollte das Toilettensystem in einen eigenen Bereich verbaut sein, sollte auch hier für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Systeme, die die Bildung von Gerüchen verhindern, sind dabei sehr zu empfehlen.
Platzbedarf
Die unterschiedlichen Toilettensysteme habe auch unterschiedliche Platzbedarfe. Das sollte im Vorfeld unbedingt beachtet werden. Ebenso, ob der Zugang zum Entsorgungsbehälter auch von außerhalb möglich sein soll. Das ist immer zu empfehlen, da somit verhindert wird, dass die Toilettenreste durch die Wohnkabine transportiert werden müssen.
Ebenso muss beachtet werden, ob ein Strom- oder Gasanschluss notwendig ist. Die Zuleitung muss vorab gelegt und eingeplant werden. Das benötigte Gas bzw. der Strombedarf müssen vorab kalkuliert werden, damit die Bereitstellung der entsprechenden Kapazitäten immer abgesichert ist.
Kosten-Check: Anschaffung & Unterhalt
Die Kosten der unterschiedlichen Toilettensysteme variieren stark. Wartunsgarme Toiletten sind der Regel teurer als wartungsintensive. Bei allen Systeme gibt es fortlaufende Kosten. Das sind Kosten für die Beutel, eventuell für Chemie oder Granulate oder bei Verbrenner-Toiletten Kosten für Gas.
Auch hier gilt, je komfortabler das Toiletten-System ist, desto höher sind in der Regel die Kosten. Dazu kommt, dass es für jedes System unterschiedliche Anbiete gibt, die sich nicht nur im Preise, sondern auch manchmal ein gewissen Details unterscheiden. Hierfür ist es immer ratsam, sich vorab auf Messen, in Foren oder auch durch Erfahrung- und Reiseberichte zu informieren.
Letztlich kann sich ein teueres Toiletten-System langfristig aber auch als gute Investition darstellen, da das Handling einfacher und der Komfort höher ist.
Fazit
Expeditionsmobil und Toilette klingt erstmal eher uninteressant. Aber es kann einen großen Unterschied auf Reisen ausmachen. Gerade auf längeren Reisen abseits der Zivilisation.
Alle Toiletten-Systeme haben Stärken und Schwächen. Die richtige Wahl ist vor allem vom Reisestil abhängig. Wer viel wild steht und unterwegs ist, braucht mehr Unabhängigkeit; Flexibilität und Zuverlässigkeit. Wer oftmals Campingplätze und andere öffentliche Infrastruktur nutzt, kann auf einfachere und kostengünstigere System zurückgreifen.
Der Einbau und der Platzbedarf sind zwei weitere wichtige Faktoren. Auch der Preis spielt eine Rolle. Nicht nur beim Kauf, sondern auch später beim Unterhalt. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte sich vorab sehr gut informieren und wenn möglich, dass eine oder andere Toiletten-System einmal testen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Toilettensysteme sind für Expeditionsmobile geeignet?
Es gibt Chemietoiletten, Trockentrenntoiletten, Kassettentoiletten und Verbrenntoiletten in verschiedenen Baureihen, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen, je nach deinen individuellen Wünschen und dem Platzbedarf für dein luxuriöses Expeditionsfahrzeug.
Wie finde ich heraus, welches Toilettensystem zu mir passt?
Überlege vorab, wie oft, wie lange und wohin du mit deinem luxuriösen Expeditionsfahrzeug unterwegs bist. Für lange autarke Touren ist eine Trenntoilette die bessere Variante.
Worauf muss ich beim Einbau einer Toilette im Expeditionsmobil achten?
Miss den Platz aus, der dir für dein luxuriöses Expeditionsfahrzeug zur Verfügung steht. Achte auf Belüftung, einfachen Einbau und gute Erreichbarkeit, auch bei Wartung und Entleerung.
Wie hoch sind die Anschaffungs- und Folgekosten einer Toilettenlösung?
Trenntoiletten sind zwar in der Anschaffung teurer, bieten jedoch eine exklusive Qualität und sind günstiger im Unterhalt.
Was ist der größte Vorteil einer Trockentrenntoilette?
Sie braucht kein Wasser und produziert keinen Abfall, der entsorgt werden muss. Bestens geeignet für luxuriöses Expeditionsfahrzeug und autarkes Reisen.
Kann ich eine Toilette nachträglich in mein Expeditionsmobil einbauen?
Ja, fast alle Systeme in einem luxuriösen expeditionsfahrzeug können nachgerüstet werden. Das Wichtigste ist, den richtigen Platz zu finden und für Belüftung zu sorgen.
Wie viel Platz benötige ich für eine Toilette im Expeditionsmobil?
Plant mindestens 40 x 50 cm Stellfläche für euer luxuriöses Expeditionsfahrzeug ein, um Komfort und Wartung zu gewährleisten.





