Expeditionsmobil von A bis Z

Expeditionsmobil von A bis Z

A – wie Abschleppseil oder Abschleppstange?

Beides hat vor und Nachteile. Am besten hat man beides parat. Mit der Stange schleppt man in der Regel das Expeditionsmobil ab. Das Seil wie eher dafür genutzt, den LKW mal irgendwo rauszuziehen. Zum Beispiel, wenn sich das Fahrzeug festgefahren hat. In einer Senke, auf einem Acker oder in der Wüste. Ein Seil bietet dabei mehr Flexibilität als eine Stange.

B – wie Bergekissen

Bergung ist eine generell spannendes Thema. Bergekissen sind dabei ein spannendes Thema. Es hat wenig Gewicht und man kann ein Riesenvolumen, also große Massen, mit so einem Bergekissen bewegen. 

Gerade, wenn man sich auf weichem Untergrund festgefahren hat.Da kann man nicht einfach einen Wagenheber ansetzen. Man bräuchte zumindest eine Holzplatte oder einen anderen festen Untergrund. Im Sand oder auch Matsch kann das Fahrzeuge mit so einem Bergekissen problemlos angehoben werden.

Man kennt diesenEffekt von einem Gummistiefel, der im Matsch steckenbleibt. Den bekommt man nicht so einfach wieder herausgezogen. So verhält es sich auch mit einem Expeditionsmobil. 

Mitt einem Bergekissen pumpt man erstmal das Fahrzeug hoch und kann dann die Räder unterfüttern, so dass das der LKW mit einer Winde oder einem Seil dann rausgezogen werden kann.

C – wie Campingtoilette

Eine mobile Toilette im Fahrzeug ist auf langen Expeditionen unabdingbar. Die verschiedensten Arten werden in einem anderen Beitrag und Video ausführlich vorgestellt. Alle Systeme haben natürlich Vor-und Nachteile. Je nach Einsatzzweck, Platz in der Wohnkabine und finanziellen Möglichkeiten, kann zwischen unterschiedlichen Systemen gewählt werden.

Für eine bestmögliche Unabhängigkeit empfehlen wir ein Toilettensystem, dass alles Rückstände biologisch abbaut. Dadurch hat man keine Probleme auch unterwegs die Toilette in der freien Natur zu entsorgen. Die altbekannte Chemietoilette aus Campern und Wohnwagen ist daher eher ungeeignet.

D – wie Druckluft

Ein Druckluftkompressor ist bei jedem LQ4-Truck an Bord. Empfehlenswert ist eine kleine Auswahl von Druckluftwerkzeugen mit sich zu führen. 

Nicht nur zum Befüllen der Reifen, sondern auch zum Luftablassen wird der Druckluftkompressor gebraucht. So muss bei einer Wüstendurchquerung Luft aus den Reifen abgelassen werden. Und danach müssen diese natürlich wieder aufgepumpt werden. Und das möchte man ungern mit einer Handpumpe machen. Mit einer installierten Reifendruckregelanlage ist das Ablassen und Befallen unkompliziert.

E- wie Elektrik

Elektrischen Strom kann kann man nie genug haben. Zu den unterschiedlichen Batteriesystemen haben wir ebenfalls einen ausführlichen Blog-Artikel und YouTube-Video veröffentlicht.

Die LQ4-Philosophie ist, so viele PV-Module zu verbauen wie die Dachfläche hergibt. Bei den Akkus verbauen wir auch lieber eins mehr als zu wenig. Die Akkus werden nicht nur über die PV-Anlage, sondern auch während der Fahrt durch den Motor aufgeladen. 

Natürlich sollte die benötigte Strommenge im Vorfeld gut durchdacht werden. Daraufhin erfolgt dann die Planung, auch mit einer gewissen Reserve. An Bord eines Expeditionsmobils gibt es viele und unterschiedliche Verbraucher. Un diese benötigen auch ganz unterschiedliche Mengen an Strom. Ein Föhn oder Kaffeemaschine verbraucht wesentlich mehr Strom als eine Handyladegerät. Wer sich also jeden Mogren die Haare föhnen möchte oder die Kaffeemaschine mehrfach anschaltet, sollte das bei seiner individuellen Planung berücksichtigen.

Viele Firmen entwickeln aufgrund der Angaben ein persönliches Konzept und bereiten alles einbaugerecht vor. Das ist vor allem für Selbstausbauer eine interessanter Fakt.

F – wie Führerschein 

Wie sinnvoll ist der große LKW-Führerschein? Oder reicht ein Führerschein für 7,5 Tonnen aus?

Unser Empfehlung geht ganz klar in Richtung großer LKW-Führerschein. Der Aufwand für diesen Führerschein ist wesentlich geringer, als ein Expeditionsmobil mit 7,5 Tonnen Gesamtgewicht zu bauen. Machbar wäre so ein Mobil schon, aber die spätere Nutzung wäre nicht optimal und unbeschwert. Ständig würde die Gefahr bestehen, dass der LKW überladen ist.

Und gerade für lange und abhängige Expeditionen muss jede Menge an Equipment, Utensilien, technischer Ausrüstung, aber auch Lebensmitteln mitgenommen werden. Bei den Wasser- und Dieseltanks sollte aufgrund der Gewichtsproblematik nicht an der falschen Stelle gespart werden. 

G – wie Gas

Gas war vor noch nicht allzu langer Zeit der Standard bei der Versorgung von Heizungen und Küchengeräten. Herd, Backofen und sogar der Kühlschrank wurden mit Gas betrieben. Mittlerweile ist es fast zur Glaubensfrage geworden. Argumente gibt es auf beiden Seiten.

Die Heizung kann alternativ auch mit Diesel betrieben werden. Das ist für viele Reisende eine gute Alternative, da Diesel immer und überall verfügbar ist. Gas ist auch so gut wie überall auf de rWelt verfügbar. Allerdings sollte man hierfür eine gute Auswahl an Adaptern dabei haben, da es keine einheitlichen Standards gibt.

Selbst wer auf Gasflachen zurückgreifen möchte, wird schnell feststellen, dass auch bei diesen Anschlüssen leicht von Land zu Land Unterschiede existieren können.

Durch die immer effektiver werdende Stromgewinnung und auch energiesparende Geräte, wie ein Induktionskochfeld, ermöglichen immer mehr eine Komplettversorgung über elektrischen Strom einer Versorgung. Somit kann man heutzutage, wer möchte, komplett auf Gas verzichten.

Da die Preise für PV-Module und Batterien stark gesunken sind, ist auch das Kostenargument für Gas verschwunden. Für bestimmte Elemente, wie z. B eine Außenküche, ist Gas nach wie vor bestens geeignet. Aber das löst man dann besser mit einer Gasflasche als mit einem fest verbauten Gastank.

H – wie Heizung

Es gibt auch bei einem Offroad-Wohnmobil mittlerweile viele Möglichkeiten, die Wohnkabine zu beheizen. Angefangen von klassischen Heizkörpern bis hin zu Fußbodenheizung. Eingebaute Klimaanlagen können natürlich auch Wärme erzeugen.

Auch die Art des Heizungsbetriebs ist sehr verschieden. Neben den klassischen Gas- und Dieselheizungen, ist auch der Betrieb über Strom möglich. Immer vorausgesetzt, dass die PV-Anlage leistungsstark genug ist. Als Backup könnte man eventuell ein kleines Dieselaggregat mit sich führen, um eine eventuellen Engpass auszugleichen.

I – wie Internet

Gerade auf langen Touren in Eisnamen Regionen, möchte man dennoch das Gefühl der Erreichbarkeit bei Notfällen haben. Früher wurde das mit aufwendigen Systemen wie Satellitentelefonen bewerkstelligt.

Eine gesicherte Verbindung ins Internet ist für die Navigation hilfreich, aber auch für alle anderen Informationsbeschaffungen sowie die Kommunikation per Mail, Nachrichten oder Telefon. Eine Verbindung via Satellit funktioniert eigentlich an jedem Ort der Welt. Die Verbindung über das Mobilfunknetz ist dann doch schon wesentlich lückenhafter. Was wir meistens schon direkt vor de Reigen Haustür feststellen können.

Gerade die satellitengestützten Systeme sind mittlerweile in einem preislichen Rahmen, dass diese Ausstattung zum Standard gehören sollte. Vor allem für Reisen, die sich gern auch mal wieder ins Outback wagen.

J – wie Jahreszeiten

Die Zeiten, dass man mit einem Campingmobil nur im Sommer bzw. warmen Gefilden unterwegs ist, sind längst vergangen. Schon vor Jahren hat sich das Ganzjahrescamping durchgesetzt. Dementsprechend haben sich auch die Camper und Wohnwagen weiter entwickelt. Gerade Bein den Expeditionsmobilen wird auch eine gute Dämmung der Wohnkabine wert gelegt.

Diese dient aber nicht nur der Isolation gegen Kälte, sondern soll auch bei hohen Temperaturen für ein angenehmes Raumklima sorgen. Somit wird ein modernes Expeditionsmobil nicht nur zum Ganzjahresgefährt, sondern auch zum Begleiter unter allen klimatischen Bedingungen. Es muss bei der Wahl des Fahrzeugs also nicht vorab entschieden werden, ob man lieber in kalte oder warme Gefilde reist. Der Offroad-Truck ist quasi auf alles vorbereitet und überall zu Hause.

 K – wie Kältebrücke

Wir werden oft zum Thema Kältebrücke befragt. Unser Kabinenkonzept sorgt dafür, dass diese Kältebrücken so gut wie nicht existent sind. Der Aufbau unserer Wohnkabine mit einem Doppelsandwich verringert diese Kältebrücken. Durch die Dämmung des Rohrrahmens und der Innenwand wird das Eindringen von Kälte auf das minimalste verringert.

Letztlich gibt es aber viele Punkte, an denen diese Kältebrücke nicht vermeidbar ist. Das beginnt beispielsweise schon bei der Klinke an der Tür. Diese wird sich innen immer fast so kalt anfühlen wie draußen. Das ist nicht zu vermeiden

M – wie Motorisierung

Ein 4×4-LKW sollte auch ausreichend Power und Drehmoment mitbringen, um auch das schwerste Gelände zu bewältigen. Je nach Zunahme des Gesamtgewichts sollte auch die Motorleistung angepasst werden. Und ein 4×4-Antrieb braucht nicht so viel Power wie ein Truck auf 6×6 oder 8×8-Basis.

Wenn dann noch schwere Aufbauten und lasten wie ein Heckgepäckträger hinzu kommen, sollte das bei der Wahl der Motorisierung berücksichtigt werden. Besser man hat etwa mehr PS unter der Haube, als wenn man im Gebirge an einem Hang stehen bleibt, weil dieser zu steil ist.

N – wie Normalbenzin

Spielt bei einem Expeditionsmobil eigentlich keine Rolle, weil alle mit Dieselaggregaten ausgestattet sind. Bis auf eine Ausnahme- der Volvo TGB, ein Sechszylinder mit 110 PS. Interessantes Fahrzeug, was durchaus mal ausführlich vorgestellt werden könnte.

O – wie Overdrive

Ein Overdrive ist ein Schongang, der die Motordrehzahl bei hohen Geschwindigkeiten senkt. Das spart Kraftstoff, reduziert den Verschleiß und senkt den Geräuschpegel. Gerade bei Fahrten auf Autobahnen kann das sehr nützlich sein. 

Auch wenn Autobahnen nicht zum bevorzugten Terrain eines Allrad-Wohnmobils gehört, lassen sich Passage nicht immer vermieden. Vor allem, wenn es darum geht, zwischendurch mal Strecke zu machen.

P – wie Panoramaklappe

Bei LQ4 gibt es eine eigene entwickelte Panoramaklappe. Diese kann ganz komfortabel mit einem elektrischen Antrieb geöffnet und geschlossen werden. Wichtig dabei sind kräftige Dämpfer, so dass die Klappe bei geöffnetem Zustand nicht runterfällt.

Wer gern Terrassenfeeling genießt, weiß eine Panoramaklappe bzw. ein Panoramafenster zu schätzen. So kann man schon morgens beim Frühstück in der Wohnkabine die Freiheit fühlen, riechen und genießen.

Q – wie Qualität

Um möglichst unbeschwert die Reisen mit einem Expeditionsmobil genießen zu können, müssen alle qualitativen Komponente zusammen passen.

Das beginnt mit dem Fahrgestell. Oldtimer sind toll, aber für eine zuverlässige Begleitung sind neuere Fahrzeuge besser geeignet. Diese bieten auch mehr Reisekomfort als alte Modelle. 

Auch der Aufbau, insbesondere die Wohnkabine, sollten höchsten Standards entsprechen. Denn es nützt keine Fahrt durch unwegsames Gelände, wenn am Ende die Kabine auseinander fällt. Das gilt für die Konstruktion der Kabine wir auch für den Innenausbau. Am Abend eines Tage möchte man in der Wohnkabine alles wieder vorfinden, wie man sie am Morgen verlassen hat.

Aufbauten wie die PV-Anlage, die Batteriesysteme, die Wasserleitung und -tanks sowie Anbauten wie Heckgepäckträger müssen immer einwandfrei und zuverlässig funktionieren.

Bei LQ4 haben wir einen sehr hohen Qualitätsstandard, der immer wieder auch unter realen Bedingungen getestet wird. Das passiert auf eigenen Expedition in die Wärme wie auch in die Kälte und auf Teststrecken mit extremen Geländeherausforderungen.

R – wie Reifendruck-Regelanlage 

So eine Anlage macht durchaus Sinn. Wurde bei LQ4 auch schon des Öfteren verbaut. Leider gibt es auch Systeme die viel zu kompliziert sind. Diese sind nicht. nur von der Montage her sehr aufwendig, sondern sind auch schwer zu warten. Das macht das System letztendlich nur sinnlos teuer ohne wirklichen Mehrwert.

Bei solchen Systemen sind die einfachen Lösungen oftmals auch die besten.

S – wie Stauraum

Stauraum kann es eigentlich nie genug geben. Zusätzliche Ausstattungen gehen aber oftmals auch zu Lasten vor Stauraum. Darum muss man sich manchmal zischen technischen Komfort und  Mitnahmemöglichkeiten entscheiden.

In der Regel gibt es jede Menge Staukästen außerhalb des Fahrzeugs und auch viele Stauplätze innerhalb der Wohnkabine. Ein Dachgepäckträger schafft zusätzliche Kapazitäten, genau wie eine Staubox auf einem Heckträger. Dann müssen allerdings Motorrad oder Quad zu Hause bleiben.

Grundsätzlich ist aber immer empfehlenswert vor jeder Reise genau zu bedenken, welches Equipment auf dem jeweiligen Trip wirklich Sinn macht. Nicht jedes Equipment wird auch auf jeder 

Expedition benötigt. Viele Reisen und Erfahrung schärfen dann automatisch das Gespür.

T –  wie Tank

Der Dieseltank ist ein wichtiges Element, vor allem in der Planung was Größe und Platzierung betrifft.

Oftmals kann der Dieseltank den Reisenden nicht groß genug sein. Aber auch hier gilt es zu beachten, dass das zulässige Gesamtgewicht des Trucks im Auge behalten werden muss. Bei den Dieseltanks wird häufig die Variante eines Tanks auf jeder Fahrzeugseite bevorzugt. Das kann notwendig sein, wenn man gern eine größere Menge Diesel mitführen möchte, oder wenn es für die Gewichtsverteilung optimaler ist. Je nach Kabinenkonzept kann es aber auch sein, dass eventuell zwei Tanks auf einer Seite besser wären. Ein einzelner größerer Tank wäre auch eine sinnvolle Option.

Die Größe des oder der Dieseltanks sollte auch von den Reisegewohnheiten abhängen. Wer viele Kilometer im absoluten Outback zurücklegt, muss auch die entsprechende Dieselmenge dabei haben. Falls zusätzliche Aggregate wie die Heizung ebenfalls mit Diesel betrieben werden, muss das unbedingt mit einkalkuliert werden. 

Diesel ist in der Regel überall auf Welt gut verfügbar. Von daher muss auch nicht unnötiges Volumen mitgeschleppt werden. Selbst mit 300 Litern kann man schon über 1.000 Kilometer zurücklegen.  

U – wie Unterfahrschutz 

An einem normalen LKW ist der Unterfahrschutz in der Regel nicht klappbar. Dort ist er starr. Bei einem Expeditionsmobil wird ein klappbarer Unterfahrschutz benötigt. 

Gerade in schwerem Gelände ist das notwendig. Fährt man beispielsweise eine Böschung hinauf oder über einen Hügel, kann es sein, dass das Fahrzeug mit dem Heck aufsitzt. Dann muss der Unterfahrschutz entweder nach hinten hoch oder nach vorne hoch geklappt werden können. Das gibt dem Truck dann zusätzliche Bodenfreiheit, so dass er nicht mehr aufsitzt. Bei jeder Kuppe muss allerdings auch beachtet werden, dass die Staukästen oderDieseltanks starr sind. Sollte das Fahrzeug an einer dieser Stellen aufsitzen, kann muss man eine andere Route wählen.

V – wie Vierradantrieb

Ein Allradantrieb ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Expeditionsmobile. Ohne diesen sind Fahrten ins Gelände nicht zu empfehlen.

Kleinere Mobile, wie z. B. Vans oder Busse, haben zwar den Vorteil, dass sie sich im urbanen Terrain sehr gut bewegen können, da sie wenig sind und weniger Platz benötigen. Die meisten sind aber nicht für Gelände gemacht. Es gibt zwar auch Versionen mit 4×4-Antrieb, aber auch hier sollte dann auf die richtige Bereifung und ein entsprechend robusten Innenausbau geachtet werden.

Reisen mit einem allradgetriebenen Expeditionsmobil ist teilweise völlig anderes Reisen. Zumindest, wenn man das Fahrzeug so einsetzt, wofür es eigentlich konstruiert wurde. Wenn ein Offroad-Truck immer nur asphaltierte Straße unter seinen Reifen spürt oder auf nur Campingplätzen steht, kann man eigentlich auch zu einem kostengünstigeren Modell greifen. 

Touren in entlegen Regionen sind nur mit einem Allradantrieb möglich. Aber erst dort spürt man die Freiheit des Reisens und die Unabhängigkeit im ganzen Ausmaß.  

W – wie Wasser

Wie viel Wasser ist ausreichend? Im Normalfall sollte man mindestens 300 Liter mit sich führen. Nach oben gibt es natürlich kaum Grenzen. Es hört sich gut und beruhigend an, wenn am 1.000 Liter Wasser an Bord hat. Aber braucht man diese wirklich? 

Wasser ist überlebenswichtig. Daher sollte auch beim Wasser nicht gespart werden. Die benötigte Wassermenge hängt natürlich stark davon ab, wie viele Personen üblicherweise mit dem Mobil unterwegs sind und wie beispielsweise die Duschgewohnheiten sind. Größere Wassertanks benötigen müssen nicht nur bei der Gewichtsverteilung beachtet werden, sie benötigen auch mehr Platz. Das geht dann oft zu Lasten von benötigten Stauraum. Es sollte unbedingt darauf geachtete werden, dass die Wassertanks gut von außen zugänglich sind, so dass das Befühlen und Ablassen kein Problem darstellen. 

Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Wasseraufbereitungsanlage. Auch zu diesem Thema gibt es eine eigene Blog-Artikel und ein YouTube-Video. Die Keimfreiheit des Wassers ist nicht nur bei der Nutzung als Trinkwasser von Bedeutung, sondern auch beim Händewaschen und Duschen. Auch über die Haut können viele Erreger übertragen werden.

Es empfiehlt sich immer eine zusätzliche Reserve an Trinkwasser in Kanistern oder Flaschen mit sich zu führen. Auf das Duschen kann man einige Tage verzichten – auf Trinken und Essen eher weniger.

X – wie Xplorer

Die Lust auf Abenteuer und Entdeckungen führen in der Regel dazu, über ein Expeditionsmobil nachzudenken. Und wenn dann die Komponente Unabhängigkeit und Freiheit hinzukommen, ist so ein Fahrzeug eigentlich genau die richtige Wahl.

Man kann mit einem Offroad-Truck in jedem Terrain und an jedem Platz dieser Welt unterwegs sein. Die Autarkie der Systeme machen einen Aufenthalt in Regionen ohne Infrastruktur möglich. Mit der Abenteuerlust geht aber auch immer Verantwortung mit einher. So sollte man kein unnötiges Risiko beim Fahren eingehen oder Regionen mit einem hohen Gefahrenpotenzial bereisen. Diese Risiken lassen sich mit einer akribischen Planung gut vermeiden.

Dennoch macht es immer Sinn, sich auf bestimmte Notsituationen vorab gut vorzubereiten. Dabei hilft eine gute Notfallausstattung, aber auch diverse Kurse, in denen bestimmte Situationen simuliert werden. Letztendlich soll das Abenteuer eine Traum erfüllen und nicht zum Alptraum werden.

Y – wie Youngtimer

Bestimmte ältere Fahrzeuge besitzen gerade bei Selbstausbauern einen hohen Charme. Vor allem ausgediente Bundeswehr- oder Feuerwehrfahrzeuge stehen hoch im Kurs. Diese sind sehr robust, gut auf Gelände ausgerichtet und haben in der Regel nicht so viele Kilometer auf dem Tacho wie ein Baustellenfahrzeug.

Aber auch hier gilt es ganz Genbau hinzuschauen. Ältere Technik ist teilweise besser reparabler, aber dafür auch anfälliger. Für einen versierten Schrauber sind solche Allradfahrzeuge eine tolle Alternative. Wer bei fast jeder Panne externe Hilfe benötigt, sollte lieber auf ein Neufahrzeug zurückgreifen. Neben der besseren Zuverlässigkeit bieten diesen auch einen wesentlich höheren Reisekomfort.

Z – wie Ziel

Bei Reisen mit einem Expeditionsmobil ist eigentlich immer der Weg auch das Ziel. Gerade wenn mann die zivilisierten Pfade verlässt, beginnt schon das Abenteuer. Und die besten Anekdoten und Erlebnisse ereignen sich auf Weg und meistens nicht direkt am Ziel. 

Also sollte man nicht den Weg als lästiges Zwischenstück, sondern vielmehr als Beginn und Ziel eines jeden Abenteuers betrachten.

Be the adventure.

 

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Expeditionsmobil von A – Z! – Alles was du wissen musst!

Expeditionsmobil von A bis Z

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A – wie Abschleppseil oder Abschleppstange?

Beides hat vor und Nachteile. Am besten hat man beides parat. Mit der Stange schleppt man in der Regel das Expeditionsmobil ab. Das Seil wie eher dafür genutzt, den LKW mal irgendwo rauszuziehen. Zum Beispiel, wenn sich das Fahrzeug festgefahren hat. In einer Senke, auf einem Acker oder in der Wüste. Ein Seil bietet dabei mehr Flexibilität als eine Stange.

Sicherheit beim Reisen mit einem Expeditionsmobil

Sicherheit beim Reisen mit einem Expeditionsmobil

Sicherheit im Expeditionsmobil ist mehr als ein Gefühl. Es geht um Einbruch und Diebstahlabwehr, um einzugehende Risiken zu kennen und die Technik richtig einzusetzen. Wer sich und sein Expeditionsmobil schützt, reist entspannter und länger unabhängig.

Wenn es darum geht, mit einem Offroad-Wohnmobil in abgelegene Gebiete zu reisen, ist die Sicherheit des Mobils ein entscheidender Faktor. Expeditionsmobile, wie die Modelle von LQ4, sind dafür konzipiert, anspruchsvolle Geländebedingungen zu bewältigen und Abenteuerlustige an Orte zu bringen, die mit herkömmlichen Wohnmobilen nicht erreichbar sind.

Fragen an einen Expeditionsmobil-Produzenten – Q&A mit Patrick von LQ4

Fragen an einen Expeditionsmobil-Produzenten – Q&A mit Patrick von LQ4

Wir bauen euer Traum-Expeditionsmobil. Aber vor jedem Traum kommen auch viele Fragen. Hier werden wir einige Fragen aus einem umfangreichen Fragenkatalog beantworten, die täglich bei uns eintreffen